Fensteranschlüsse, Steckdosen an Außenwänden, die Bodentreppe zum Dachboden und die Attika sind häufige Schwachstellen. Spürbare Zugluft, Staubschlieren oder dunkle Ränder verraten Konvektion. Mit Räucherstäbchen, Papierstreifen oder einem temporären Unterdrucktest lassen sich Luftströmungen sichtbar machen, bevor du präzise abdichtest und wirksame, dauerhafte Verbesserungen erzielst.
Konvektion transportiert Wärme viel schneller als reine Leitung, daher schadet Luftleckage mehrfach: Sie kühlt, befeuchtet Bauteile und entwertet vorhandene Dämmung. Wer den Kamineffekt zwischen Keller, Wohnebene und Dach begreift, setzt Prioritäten: oben abdichten, unten nachziehen, dazwischen sorgfältig nacharbeiten. Dieses Wissen spart Material, Zeit und vermeidet typische Fehlentscheidungen.
Konzentriere dich zuerst auf die Gebäudeoberseite, denn hier treibt warmer Auftrieb Luft durch Spalten ins Freie. Danach folgen Außenwandecken, Installationsdurchdringungen und schließlich der Kellerbereich. Ein systematischer Plan, dokumentiert mit Fotos und einer einfachen Checkliste, verhindert Lücken, erleichtert spätere Kontrollen und macht deinen Fortschritt nachvollziehbar, messbar und motivierend sichtbar.